Mol-Gruppe – Abkommen für Offshore-Exploration

22. Juni 2026

Die Mol-Gruppe hat einen Produktionsbeteiligungsvertrag für die Offshore-Exploration in Libyen unterzeichnet. Dieser umfasst die seismische Datenerfassung und eine Explorationsbohrung.

Der Vertrag wurde mit ihren Joint-Venture-Partnern Repsol und Türkiye Petrolleri A.O. (TPAO) für ein Offshore-Explorationsgebiet im Mittelmeer abgeschlossen. Der Fortschritt des nordafrikanischen Offshore-Projekts trägt zur Stärkung der libyschen Öl- und Gasindustrie bei und ist ein wichtiger strategischer Meilenstein für die Energiesicherheit Mittel- und Osteuropas.

Der Block O7 umfasst eine Fläche von mehr als 10.300 km2 im Meer, hat eine Wassertiefe von mehr als 1.500 m und liegt etwa 140 km nordwestlich von Bengasi.

Als Teil des internationalen Portfolios der Mol-Gruppe verfügt das Unternehmen über Öl- und Gasexplorations- und -produktionsanlagen in zehn Ländern, von denen es in acht Ländern – Kroatien, Aserbaidschan, Irak, Kasachstan, Russland, Pakistan, Ägypten und Ungarn – aktiv ist. Mol beabsichtigt jedoch, sein internationales Portfolio weiter auszubauen und strebt zusätzliche strategische Partnerschaften an. Zu diesem Zweck wurden Kooperationsabkommen mit der staatlichen Ölgesellschaft Kasachstans, der staatlichen Ölgesellschaft Aserbaidschans und der staatlichen Ölgesellschaft der Türkei unterzeichnet.

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