Der Minister für Wirtschaft und Energie, der die Eigentümerrechte an der Ungarischen Entwicklungsbank (MFB) innehat, erhöhte das Kapital der MFB um ca. 645 Mrd. Forint (1,7 Mrd. Euro).
Aufgrund des genannten Gründungsbeschlusses erhöhte sich das Aktienkapital der MFB Zrt. um ca. 230 Mrd. Forint (633,6 Mio. Euro) auf 750 Mrd. Forint (2 Mrd. Euro).
Der Staat hat mit Zustimmung der Europäischen Kommission die Kapitalerhöhung der Bank aus Mitteln des EU-Wiederaufbau- und Resilienzprogramms (RRF) umgesetzt, da die Bedingungen für den Erhalt anderer RRF-Mittel bis zum 31. August erfüllt sein müssen. Mit der Kapitalerhöhung kann die MFB die Entwicklung von KMU und Mikrounternehmen gezielt und effektiv unterstützen, Risikokapital- und Wachstumsinvestitionen sowie Maßnahmen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum fördern und ihre Zusammenarbeit mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) stärken.
Laut MFB können diese Programme positive Auswirkungen auf die ungarische Gesamtwirtschaft haben, u.a. durch die Stärkung von Lieferketten, Exporten, Investitionen und Arbeitskräftemobilität. Vorläufigen Berechnungen zufolge werden die Maßnahmen zur Kapitalerhöhung das BIP bis 2027 um 0,22% steigern und bis 2030 schrittweise auf 0,57% erhöhen.
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