Der Sportartikelhändler Decathlon baut sein Filialnetz hierzulande nach fast zehn Jahren mit einer neuen Filiale aus. Das Geschäft, das im Herbst in Óbuda eröffnet wird, wird mit einer Investition von 750 Mio. Forint (ca. 2,1 Mio. Euro) errichtet.
Die Dynamik des ungarischen Sportmarktes ist ungebrochen, und die Nachfrage nach erschwinglichen, familienfreundlichen Sportangeboten wächst stetig. Vor diesem Hintergrund sah Decathlon den Zeitpunkt gekommen, seine Präsenz im Land weiter auszubauen.
Obwohl die Bedeutung des E-Commerce und der Umsatz des Online-Marktplatzes stetig wachsen, sieht Decathlon digitale Kanäle nicht als Ersatz für stationäre Geschäfte. Rund 43% der ungarischen Decathlon-Kunden nutzen Online- und Offline-Plattformen parallel. Die Filiale in Óbuda mit 30 Mitarbeitern wird ein integraler Bestandteil dieses Modells sein und den Zugriff auf das gesamte Produktsortiment gewährleisten.
Die französische Sportartikelkette ist seit 21 Jahren in Ungarn ptäsent, betreibt derzeit 24 Filialen und beschäftigt 1.400 Mitarbeiter.
Die Tízpróba Magyarország Kft., Betreiberin der hiesigen Decathlon-Filialen, erzielte 2024 einen Nettoumsatz von 86,2 Mrd. Forint (241,4 Mio. Euro) und einen Gewinn nach Steuern von 4,0 Mrd. Forint (11,2 Mio. Euro). 2025 stieg der Nettoumsatz auf 92,3 Mrd. Forint (258,5 Mio. Euro) und der Gewinn nach Steuern auf 4,6 Mrd. Forint (18,8 Mio. Euro).
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