Das Projekt Danube Removals, die geologische Speicherung von Kohlendioxid aus dem Werk der Gruppe in Dunaföldvár wird mit Fördermitteln in Höhe von 48 Mio. Euro aus dem EU-Innovationsfonds unterstützt.
Ziel ist die jährliche Erfassung und Lagerung von 500.000 t Kohlendioxid, das im Werk der Pannonia Bio Zrt. in Dunaföldvár bei Gärungs- und Zersetzungsprozessen anfällt. Das System soll ab September 2027 den Betrieb aufnehmen und bis 2037 laufen.
Direkt neben dem Werk der Pannonia Bio Zrt. entstehen eine Kompressor-Station zur CO2-Verdichtung sowie eine 10-15 km lange Pipeline. Zudem werden zwei Monitoring-Brunnen gebohrt. Das Modell könnte langfristig die Lagerung von mehreren 10 Mio. t CO2 ermöglichen. An der Entwicklung sind neben dem Eigentümer der Pannonia Gruppe, Clon Bio, auch die britische EMOV Ltd. und die OGD Green Storage Kft. beteiligt.
Im vergangenen Jahr verarbeitete das 2009 gegründete Unternehmen bereits fast 1,3 Mio. t Mais. Daraus wurden rund 550 Mio. Liter Bioethanol sowie hochwertige Proteinerzeugnisse für die Lebensmittel- und Futtermittel hergestellt. Die Gruppe beschäftigt 400 Mitarbeiter und erzielte 2025 einen Nettoumsatz von 718 Mio. Euro. Davon entfielen 44 Mio. Euro auf den Inlandsmarkt und 674 Mio. Euro auf den Export.