Die Telekommunikationsbranche erzielte im I. Quartal Einnahmen von rund 340 Mrd. Forint (960,4 Mio. Euro). Sechs von zehn Forint entspringen bereits Mobil- und Internetleistungen, geht aus den Daten des Zentralamtes für Statistik (KSH) hervor.
Telefonate mit dem Mobiltelefon sind mit knapp 3,7 Minuten im Durchschnitt immer noch deutlich kürzer als Gespräche im Festnetz (6,2 Minuten). Dennoch werden mittlerweile 97% aller Gespräche aus einem Mobilnetz gestartet.
Im TV-Segment wurde die analoge komplett durch die digitale Technologie verdrängt. Die Zahl der aktiven TV-Dienstleistungsverträge fiel – mit Stand März – auf 3,4 Mio. Einheiten und damit im Jahresvergleich nochmals um 2%. Der Bedarf an Leistungen des ortsgebundenen Internets wird zunehmend über optische Kabel (+6% zum Vorjahr) bedient. Beim Mobilnet (+4%) finden sog. M2M-Karten Verbreitung, die den Datenaustausch zwischen Geräten automatisieren. Der mobile Datenverkehr nahm gegenüber dem Vorjahr um ein Fünftel zu und erreichte im I. Quartal im Schnitt der Internetkunden 41 GB.