Die Elektromobilitäts-Tochter der Mol-Gruppe – Mol Plugee – baut das Hochleistungsladenetz für Elektrofahrzeuge aus. Mit einer Millioneninvestition entstehen an strategisch wichtigen Knotenpunkten neue Hochleistungs-Ladestationen, die Ladezeiten für E-Autos deutlich verkürzen sollen.
Das Projekt konzentriert sich auf insgesamt neun ungarische Mol-Tankstellen. Bei der Standortauswahl standen Regionen im Fokus, in denen die Ladeinfrastruktur bislang nur lückenhaft ausgebaut ist. Zudem wurden Standorte ausgewählt, deren bestehende Ladesäulen so stark ausgelastet sind, dass die Kapazitäten langfristig nicht mehr ausreichen würden. Geplant ist die Anschaffung und Installation von hochmodernen Ladestationen mit einer Leistung zwischen 300 und 600 kW.
Im Rahmen des Széchenyi-Plan Plus wurden Mol Plugee insgesamt 396 Mio. Forint (1,09 Mio. Euro) zugesprochen. Dieser Finanzierungsrahmen setzt sich aus einem Kredit in Höhe von 393 Mio. Forint (1,08 Mio. Euro) sowie einem nicht rückzahlbaren Zuschuss von 3,3 Mio. Forint (knapp 10.000 Euro) zusammen.