Die Ungarische Nationalbank (MNB) senkt ihr mittelfristiges Inflationsziel von derzeit 3,0% auf 2,5%. Das neue, niedrigere Ziel entspreche der regionalen Praxis und liege näher am Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Das Ziel von 2,5% spiegele die wirtschaftliche Entwicklung des Landes wider und erfülle mit größerer Wahrscheinlichkeit die Maastricht-Kriterien. Die Regierung will die Bedingungen für die Euro-Einführung bis 2030 erfüllen.
Das niedrigere Inflationsziel trägt zum Erhalt der Kaufkraft bei und erhöht den Realwert der Ersparnisse. Längerfristig ist es mit niedrigeren Nominalzinsen vereinbar, was wiederum zu einem gesteigerten Konsum und höheren Investitionen beiträgt.
Das Inflationsziel von 2,5% wird ab dem 1. Januar 2028 im Rahmen der Geldpolitik gelten.
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