Im Batteriewerk Debrecen des chinesischen Unternehmens CATL ist die erste Investitionsphase im Wert von 2,5 Mrd. Euro abgeschlossen worden. Die Zahl der Beschäftigten steigt von derzeit 2.800 bis Jahresende auf 3.300 Mitarbeiter. Die ursprüngliche Standortplanung sah in drei Bauphasen insgesamt 100 GWh an Kapazitäten vor, wofür CATL insgesamt 7,5 Mrd. Euro investieren wollte. Durch den Regierungswechsel steht dies jedoch nun in Frage.
Der Weltmarktführer für Batterietechnologien nahm 2024 am Standort Debrecen die Fertigung von Modulen auf. Bislang wurden über 537.000 Module gefertigt. Gefertigt werden in Debrecen sowohl NCM- als auch LFP-Batterien.
CATL hat im September offiziell den Testbetrieb für die ersten beiden Produktionslinien der Batteriezellfertigung gestartet, nachdem im August 2026 die Nutzungsgenehmigung erteilt wurde. Wann die reguläre Serienproduktion der Zellen beginnt, ist noch offen.
Das Batteriewerk entstand in unmittelbarer Nachbarschaft zum BMW-Werk der Neuen Klasse. BMW verbaut seither die von dem Partner angelieferten Zellen im eigenen Werk zu Batteriepacks, ebenso wie Mercedes in seiner eigenständigen Batterieendmontage in Kecskemét.
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